Donnerstag, 12. Juni 2008

Rocky Mountains
















Es ist schwer seine Gedanken in so komprimierter Form auszudruecken! Ich tu mir schwer die Erlebnisse auf Papier zu bringen die fuer mich die eindrucksvollsten waren, da es ein ununterbrochenes wahres Hochgefuehl bleibt und ist.

Wer die Alpen kennt und bestritten hat, kennt viel und weis, dass zu schaetzen was auch ich fuehle wenn ich der Natur so nah bin. Wer die Rockies gesehen hat und auf ihnen stand der ist wahrhaftig gesegnet. Und ja, I DID IT!

Die Reise dorthin begann....


...bereits Dienstag war Treffpunkt mit den wahrscheinlich besten Menschen die ich in der Zeit hier kennen lernen durfte.


Natuerlich haben wir die Europameisterschaft nicht ausser Acht gelassen und mussten unseren kleinen Erfolg der nicht lange anhielt feiern. Um 2.00h in der Frueh ging es dann auf nach Lake Louis. Den breiten Highway entlang zu fahren ist schon eine super tolle Erfahrung, nach jeder pause spuerten wir wie wir dem Gefrierpunkt und somit den Bergen immer naeher kamen.

Doch heute fahren wir nach Banff, ein uriges Countrydorf in den Rockies.

Eingecheckt im Hostel gings gleich los in eine Cowboy Bar mit echten Rangern und Cowboys. Die UNS, die Austrian Chicks, gleich mal mit dem Lasso einfingen und almost nicht mehr gehen liessen.

Dennoch, wir mussten ja noch auf die Buehne um Karaoke zu singen. Ganz klar, uns soll man so schnell nicht vergessen!


Frueh am Tag danach gings weiter nach Jasper, eine 2.5h Fahrt von der wir wohl noch lange sprechen werden.
Die wohl laengste und schlimmste bei unserem Trip. Wir wurden ja davon nicht unterrichtet, dass hier nur alle 150 bis 200 km eine Tankstelle ist!!!!
Oh Mann wie lange hat die Tankuhr schon geschriehen, wie viele Liter haben wir geschwitzt und wie hat das Gaspedal darunter gelitten?
An dieser Stelle; danke Auto, fuer die sichere Ankunft in Jasper. Dafuer gabs wieder einen vollen Tank.

Am naechsten Morgen, mit vollem Tank :-) und top Laune ging es ueber den Gletscher den Wasserfaellen und dem Malunsee weiter nach Lake Louis. Dort nesteten wir uns an den See mit einem Panorama das man sonst nur im Film sieht und liesen den Tag mit einem Sonnenuntergang von gleicher Praegnanz wie die Tage zuvor ausklingen.


Morgen gehts wieder nach Hause und somit mussten wir zusehen die so guten Tage in unseren Erinnerungen zu tragen und einfach nur dankbar dafuer zu sein, es erlebt haben zu duerfen.


Eine einzige harmonische Reise gespickt mit einem unschlagbarem Humor neigt sich dem Ende zu.
Und ehe wir uns versahen, waren wir zurueck in Downtown an Ort und Stelle wo die Reise begann, im Cambie.Wir wussten unsere Wege trennen sich nun fuer laengere Zeit, alle werden nach der Reihe die Heimreise nach Oesterreich antreten.


Aber eins ist Sicher: Es ist nur ein "Bis spaeter und kein Good bye!!

Samstag, 7. Juni 2008

Capillano Bridge

Freitag 6.30pm an der Waterfrontstation ausgestiegen und ich spuerte die Kraft erneut die mich ausfuellt wenn ich den Boden von Downtown betrat.
Nach einem tiefen Atemzug der meine Lungen mit dieser feuchten und frischen Luft fuellt, machte ich mich auf den Weg - ja genau in den sogenannten Heaven fuer uns Maedls, ins Cambie!
Nach einem flotten Marsch ueber die Pflastersteine kreuzte ich die Strasse (ich hab noch heute den Ton der Fussgaengerampel im Ohr : The walksign in on.....Fuer mich hoert sich das eher an wie: Walk like a dog....aber da tu ich mir wohl oder uebel ein bisschen schwer) und wurde schon mittels einer warteten Nachricht auf der Pinwand empfangen.
Almaehlich wurde unsere Runde komplett und aufgings um den Abschied von Jutta zu feiern. Eine der wirklich wirklich super Dirndln....

Samstag Morgen weckte mich der grosse Kater in meinem Bett. Es war wohl glaub ich echt spaet in der Frueh als ich den Weg zum Hostel antrat.
Heute steht Capillanobridge am Programm. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck mit Kaffee, einem Muffin und viel Wasser machten wir uns auf den Weg zum Seabus. Wir kreuzten das Wasser und er brachte und sicher wieder auf festen Boden der anderen Seite, mein Kater und die Folgen der letzten Nacht machten sich gluecklicherweise nur minimal bemerkbar - mein Bruder pflegt immer zu sagen: Bist ein Schiestl oder bist keiner und ja er hat ja soooo recht!


Eine alteingesaessene Gegend mit Totempoles und im Hintergrund immer eine nette Band mit irischer Musik. Zurueck ins 18 Jahrhundert so ungefaehr....


So nun ging es los....die Bruecke ist ja wirklich wirklich nicht gerade kurz, vor allem ist sie ca. 100m ueber dem Wasser. Aber abendteuerlustig wie wir sind meisterten wir das mit Bravour.
Kurz verweilt fuer ein Erinnerungsfoto und dann sorgt die Manu wieder mal fuer Aufmerksamkeit, aber dieses mal echt ohne Absicht, denn....
ich wollte eigentlich nur ausprobieren wie stabil die Bruecke ist wenn man huepft und wie stabil sie ist wenn man auf ihr springt....und wenn man hinunter spuckt dann dauert das verdammt lange bis die Spucke das Wasser beruehrt - echt grossartig. Und dann gings weiter mit huepfen und schauckeln.....

bis ich den Ausruf vernahm der vom Mirkofon ertoente: "Please DO NOT jump or shake on the bridge!" What the hell....meint der mich!? :-)