Samstag, 31. Mai 2008

White Rock

Freitag, zu Hause in Langley ausgecheckt und zwei Stunden spaeter in meinem Hostel eingecheckt, so verlaeuft jeder Freitag Abend. Die Fahrt nach Downtown gestaltet sich jedesmal auf neue ungewoehnlich, seltsam und sie wird komischerweise immer laenger. Manchesmal treffe ich ja echt so den ein oder anderen seltsamen Menschen. Aber es ist jedesmal lehrreich und interresant.

An der Waterfront Station ausgestiegen vom Sky Train noch immer den Klang der Stimme des Lautsprechers im Ohr und schon flaniere ich die Strassen von Gastown zum Cambie Hostel. Ein Hauch von Urlaub ueberfliegt mich in diesem Momenten immer und ich kann es kaum erwarten die schon wartenden Maedels zu sehen um ihnen alle um den Hals zu fallen.

Dann herrscht mal fuer 10 Minuten ein Gespraechschaos von 5-7 Maedels aus Oesterreich die die letzte Woche revue passieren lassen und dann wird mal ein Pitcher getrunken.

Aber heute hab ich mich entschieden erst mal schlafen zu gehen, denn ich muss am morgen frueh aufstehen....War eh wieder 1.00 oder so als ich ins Bett kam.

Samstag morgen um 7.45am aufgestanden, die Badesachen uebergezogen und nach dem Erklang der Steamclock in Gastown, die ja nicht weit entfernt ist und einem pruefenden Blick auf unseren noch schlafenden Mexikaner der uns nicht ganz geheuer ist, haben wir uns auf den Weg gemacht nach White Rock. Mit dem Sky Train nach Surrey und von dort mit dem 320 Bus vorbei an der "Simon Fraser University" nach White Rock. An den kleinen Gassen vorbei flaniert und ab an den Strand.



Die Dani vorm White Rock, nach dem auch der Ort benannt ist. Ca. 7m linker Hand haben wir unsere Badesachen ausgebreitet und fuer 3 oder 4 Stunden mal den Herrgott seinen Mann sein lassen.

Ja am Abend zurueck angekommen in Downtown lies der Hunger nicht lange auf sich warten. Ich ging Sushi essen; das erste mal in meinem Leben. Hab noch nie Sushi gegessen. Gut das ich einen Insider kenn der sich damit auskennt so konnte ich nicht Gefahr laufen, Anstelle von Avokado und Reisrollen....


mein Handy zu essen.... :-)))


Und als Nachspeise gab es dann noch diesen einzigartigen Sonnenuntergang auf English Bay. Und da soll man sich nicht fuehlen wie in einem unwirklichen und doch so realen Leben. Dankbarkeit ist eine Tugend.


Cloud 9, da war ich oben und hab weit weit in die Welt hinausgesehen. Ich glaub der hat 46 Etagen. Und das unglaubliche ist, dass man in nicht mal 1 Minute von der Lobby im 46 Stock ist mit dem Lift. Wie das wieder geht, weiss ich auch nicht.

Samstag, 24. Mai 2008

Kitselano Beach - Awesome

Am Freitag hab ich schon voll frueh aufhoeren koennen um 4:15pm hat sie gesagt, Manu schmeiss alles hin und hoer auf fuer heute. Ja klar bin ich gleich upstairs gerannt in mein Zimmer, unter die Dusche, huebsch gemacht zum ausgehen und weg war ich. Und das schon um 5.00pm, ach ich wuenschte ich koennte immer so zeitig aufhoeren am Freitag.

Auf grund dessen war ich auch schon sehr frueh in Vancouver Downtown. Dann sind wir Geburtstag feiern gegangen. Blaniston, da sang eine Irische Liveband und sie war unglaublich. Naja und wie soll ich sagen, ueber den Durst haben wir ja auch einen gedrunken....

Samstag in der frueh auf fruehstuecken und in den Park chillen, am Nachmittag ab an den Strand. Ach ja vorher war ich noch beim Mc Don, das war das erste mal seit ich hier bin. Mann der schmeckt da aber gut. Wir verbrachten den ganzen restlichen Tag am Strand und sind erst am Abend mit dem letzten Bus um 12:00pm nach Hause gekommen. Noch kurz verweilt im Cambie legte ich mich gesegnet ins Bett.





Wir sassen in einer echt super Runde zusammen, sage und schreibe 12 Oesterreicher und 1 Franzose, unsere Gespraeche werden von dem Klang der Gitarre die wir mithaben begleitet. Der Sonnenuntergang hinterlaesst am Horizont einen dunkelroten fast purpurnen Schimmer am Wasser wiederspiegeln. Man wartet immer auf ein zischen das erklingen muss, wenn der rote Feuerball das Wasser beruehrt, aber man hoert es nicht.
Der Grous Mountain ragt aus der Erde bis hoch in den Himmel hinein und an den Schneebedeckten Bergspitzen sind die Flutlichter schon eingeschalten um Nachtschifahren zu koennen. North Vancouver ist beleuchtet und die Haeuser dort scheinen als waeren es viele kleine Sterne. Die Skyline von Downtown ragt in den Himmel und vollendet den wunderbaren Anblick von Gegensatz zu Relaxplaetzen, sportlichen Agenden und Grossstadt.
Von Meer zu Meer.
Du hast hier wirklich alles. Schnee, Strand und Grossstadt. Oh man bin ich dankbar hier sein zu duerfen.

Samstag, 10. Mai 2008

Whale watching - Granville Island

Ja, auf so einer whale watching Tour muss man schon so manche Strapazen auf sich nehmen. Am Institut angekommen, muss jeder mal sein Dress anprobieren und zur Schau stellen. Mir war das ja nun mehr als willkommen, da ich ja so meine Schwierigkeiten habe mit niedrigen Temparaturen. Hab auch gefragt ob der Anzug im Preis inkludiert ist, aber mehr als ein Laecheln und "naja, nicht ganz" hab ich nicht bekommen. Wobei ich ja finde, er steht mir wirklich nicht schlecht... :-) !


und meinen Freundinnen auch nicht!
Am Boot angekommen, musste jeder mal seinen Platz finden und wir wurden ueber so manche Schutzmassnahmen eingeschult. Kloordnung und Verhalten bei Seenot.

Als sich das Boot dann schoen langsam in Bewegung setzte ueberkam mich ein befluegelndes Gefuehl von Freiheit. Dieses Gefuehl kehrte bald, als wir mit ca. 90km/h den Wellen entgegen ritten und das Gesicht vom salzigen Nass gewaschen wurde. Man fuehlt, als ob man eins mit dem Ozean ist, passt sich dem Wellenrythmus an und verschmilz mit dem Pacific.

Eine ganz andere Perspektive die einem geboten wird. Man sieht einerseits von der Skyline ins weite Meer und nun auch vom Meer aufs Land und noch weiter aufs offene Meer hinaus. Orkawale; das war unser Ziel. Diese Begegnung blieb uns aber leider vorenthalten, dennoch wir sahen unmengen von Delphine die unsere Geschwindigkeit aufnahmen und unser Boot begleiteten. Seeloewen die sich auf einer Kueste im Golf von Georgia in der Sonne rekelten und waermten. Ich vergass vollkommen wie sehr das Meerwasser in den Augen und auf den Lippen brannte, wie kalt der Wind uebers Gesicht bliess und wie nass wir oft wurden.






Nach einem 7 stuendigen und eindrucksvollen Tag auf hoher See, fanden wir den Weg zurueck auf festem Boden in Granville Island. Noch immer emotional am Hoehepunkt und den Sonnenuntergang im Ruecken, bedankte ich mich fuer all diese Anblicke und Begegnungen der vergangenen unvergesslichen Tage.

Samstag, 3. Mai 2008

Gastown

Die Hauptattraktion von Gastown und die, noch symbolträchtigere Ehrung ihres Gründervaters ist indes die erste Dampfuhr der Welt .
Diese Uhr steht an der westlichen Grenze des alten Stadtteils Granville, bekannt als Gastown. 1870 war der Strand von Burrord Island nur einige Yards nördlich dieses Punktes.
Vier Noten zur Viertelstunde, acht zur halben Stunde, zwölf um viertel vor und sechzehn zur Stunde werden von der Uhr geblasen. Diesen folgt eine Serie von Tuten mehrerer Dampfpfeifen und, zur vollen Stunde, ein Schmettern der großen Dampfpfeife, bevor die Uhr mit einem lauten Seufzer und einem großen Dampfausstoß wieder in Stille versinkt.
Die Uhr ist 5,5 Meter hoch und hat – wie eine große Turmuhr – vier ( nachts beleuchtete ) Zifferblätter mit römischen Ziffern.


Steam Clock
Das war nach unserem anstrengenden Sightseeing Tag und nach dem Play Off beim Eis Hockey

Das wir spaeter gebuehrend feiern mussten....

Was auch immer das war, aber es schmeckte!