Mittwoch, 30. Juli 2008

Los Angeles - I met him








Es ist einfach passiert und waere ich darauf vorbereitet gewesen, haette ich es vermutlich nie so empfangen koennen wie ich es tat.



Also:
Mittwoch 30.07.08
Am Mittwoch um 2.00pm hab ich der Schule fuer ein paar Tage den Ruecken zugekehrt bin in die Penderstreet gegangen um dort Bettina zu treffen.
Gegessen hatte ich noch nicht so viel, aber die Aufregung lies einfach kein Hungergefuehl zu lassen. Also sind wir mit der 98 B-Line zu Broadway Station gefahren. Koffer haben wir beide nur einen kleinen mitgenommen und auch nicht viel zum anziehen da wir ja wussten wir muessen in LA einkaufen gehen da die Kleidung und einfach alles viel billiger ist.
Bettina musste noch Geld wechseln so besorgte ich ihr beim Mac Donalds einen Junior Chicken Burger to go.
Am Airport angekommen mussten wir noch den Papierkram erledigen und als wir auch durch die Immigration klanglos vorbei kamen lies der Adrenalin ein wenig nach.
Wir hatten unser Visum gekommen und sind nun erlaubt 90 Tage in den Vereinigten Staaten zu bleiben. Viele Leute haben uns ja schon gesagt, oh mein Gott LA ist gefaehrlich und nicht sehr schoen, die Leute sind unfreundlich.
Natuerlich mussten wir es am eigenen Leib spueren damit wir glauben was andere Leute sagen. Im dutie free shop noch schnell einen Schoko gekauft und dann gings auch schon hinein in den Flieger. Alaska Airline - war unser Flieger.
So nun endlich machte sich auch schon der Hunger bemerkbar und ich freute mich als wir in userem Seat gesessen sind und ich die Damen im Servierwagen heranfahren sah.
Aber ausser einen Snak haben wir zu unserer Entaeuschung nichts bekommen. Also hab ich mir gleich mal 3 von diesen Tueten geben lassen und noch ein Cola und ein Ginger Ale um den groeberen Hunger zu stillen.
Als wir die Skyline und die vielen Lichter am unter uns vom Fenster aus wahrgenommen haben, wussten wir das kann nichts anderes sein als LA.
Unsere Koffer waren gleucklicherweise auch angekommen und nach einen small talk mit einem ganz freundlichen Amerkianer betraten wir die Tuer hinaus in die Stadt.
Den smog kann man sichtlich spueren, das tropische trockene Klima macht mir nichts aus, ich mag es ja warm.
Und der Verkehr ist schon um sehr vieles mehr als in Vancouver. Unser Hostel California wird doch hoffentlich nicht so schwer zu finden sein.
Einfach mit dem Big blue Bus vom Lotus C zur Lincoln Ave. at Venice beach! Cool, das funktionierte auch ganz gut.
Wir kamen nach einen Gespraech mit einen strange homeless guy aber sehr gut am Hostel ein. Als ich vor der Tuer stand nahm ich noch mal einen tiefen Atemzug und bewegte mich Richtung Rezeption. Da sass ein schwarzer niedlicher Typ dort, er blickte mir in meine Augen und sagte mal ganz nett hello. Ich blabberte gleich drauf los weil ich so in Eupherie war und bemerkte gar nicht das er mich die ganze Zeit nur anstarrte und nichts sagte. Ups dachte ich mir.....! Sorry

Anyway, nach ein paar Bier und einer Tanzstunde mit Piedro einen Brasilianer mussten wir nun endlich mal schauen das wir ins Bett kommen. Haben ja einiges vor am naechsten Tag.

Donnerstag, 31.07.08
Ja klar ist das unser Wecker der da laeutet. Und die Deutschen Maedels brauchen sich gar nicht aufregen, das ist halt mal so in einem Mehrbettzimmer.
Nach einem gediegenen Fruehstuck und Lust auf Sightseeing, maschierten wir auch schon los. Der Klaus der Manager vom Hostel hat kein Bett frei fuer heute?? Oh nein, ich will aber noch da bleiben und ich mag mich nicht auf die Suche nach einem neuen Hostel machen. Also bot er uns an wir koennen auf der Couch schlafen in der Halle wo ein Fehrnsehr und ein Billardtisch steht wo man sich amuesieren kann. Ja klar wir haben keine grossen Erwartungen fuer uns reicht das schon und es ist ja nur eine Nacht!
Ok, los nach Hollywood die Busfahrt nach LA Downtown zog sich ins unermessliche. Und dort angekommen wurden wir auch gleich fast mal ueberfallen. He da waren nur schwarze Leute in der Mainstreet. Ich fuerchte keine schwarzen Menschenn aber, wenn sie in einer Gang sind und uns so bloed kommen da hab ich echt gedacht oh man, now its over!
But gott sei dank ist uns nichts passiert. Wir sind auch gleich in eine save area gegangen wo mehrere Leute waren.
OK, Downtown ist erst mal genug fuer uns. Mehr brauchen wir gar nicht mehr sehen.
An der Kreuzung nach Hollywood kam uns der Starbucks an der Ecke ganz gelegen, so tranken wir unseren Mokka Frappuchino und die Bettina as noch ihren Muffin und nach einer Piepause ging zu Fuss weiter.
Walk of fame.....fabulous! So much fun! Was wir gelacht haben. Welch Kleider wir probiert haben? Und einen Oskar fuer dies und das haben wir auch bekommen.
Ich bin in die Fussstapfen von Jonny Depp gestiegen und hab meine Haende auf seine gelegt, das ist schon ein gutes Gefuehl.
So nun war es auch schon wieder Zeit zu essen, der hunger machte sich nun echt schon bemerkbar und wir wussten wir brauchen wieder mal was warmes.
So entschieden wir kurzer Hand zu einen Japaner zu gehen- mh delicous.
Um 22.00pm und ausgepowert vom laufen gingen wir noch schnell in unseren Shop (wo wir bereits Freundschaft mit dem Verkaeufer schlossen) 2 Strassen von unserem Hostel entfernt und kauften uns eine Flasche Wein und Fruehstueck fuer tomorrow.
Daheim angekommen wurde wir auch schon von unseren netten Bekanntschaften vom Vorabend empfangen und mussten uns natuerlich gleich niedersetzen. Wir brachen also die Flasche auf und nahmen beide mal einen ordentlichen Schluck.
Ja und die Bettina hats dann so abgerissen das sie nichts ahnen von einem Mexicaner und dessen essen dabei sass und es sichtlich genoss.
Nur ihr Rausch wurde davon leider nicht weniger.
Und da ich auch schon leicht angeheitert war hatte ich meinen Spass mit ihr. Als die Erschoepfung und Bettinas Rausch aber siegten entschieden wir uns ins Bett, ich meine auf unsere Couch zu gehen. Ich schenkte dem netten guy vom Hostel noch ein Laecheln und sagte noch zu ihm, das er ja auf uns aufpassen soll heute nacht und falls wir ohne Decke sind er uns wieder zudecken sollte. : "Ja das werde ich tun" meinte er.
Ich glaube nach 5 Minuten waren wir weg, wie die Siebenschlaefer.

Freitag, 01.08.08
Heute muessen wir nun endlich an den Strand gehen. Von unserem Matratzenlager aufgewacht und super gelaunt machten wir uns ans Fruehstueck.
Am Tisch war wie jeden Tag Marmelade, Butter, Creamcheese und Salami und Kaese und Brot natuerlich.
Der nette guy vom Hostel hielt mir eine Schachtel mit Waffeln entgegen und fragte uns mit den Augen zu mir gewannt: "Wollt ihr auch welche"?
Dieses Angebot abzulehnen viel mir nicht mal im Traum ein. So wurden uns 5 Minuten spaeter fantastische Waffeln presentiert die wir dann alle zusammen gegessen haben.
Als wir losmaschierten und am Strand endlich ankamen trauten wir unseren Augen kaum, Venice Beach ist so awesome. Das ist ja gar kein Vergleich zu Vancouver. Der Sand ist fast weiss und wenn man auf ihm geht glaubt man man geht auf Watte.
Ich machte mich auf den Weg ins Meer und es ist um so viel reinlicher als bei uns, ich lies mir die 2 Meter Wellen ins Gesicht jagen und sagte mir, nein ich bin staerker als du Wasser. Aber vergebens ich konnte einfach nicht stand halten, es riess mir immer den Boden unter den Fuessen weg.
Als wir an unserem Badetuch ankamen mussten wir mal von unseren Fruechten essen. Der Mann hinter uns der schon die ganze Zeit mit einem Metalldetektor im Sand nach irgendwas suchte war interessant aber wir trauten uns nicht ein Bild von ihm zu lachen.
Auf einmal stand er neben uns uns kurzerhand spaeter hatten wir auch schon ein Gespraech mit ihm. Er machte echt einen serioesen Eindruck und erzaehlte uns das er so viel Schmuck am Stand findet das er im Jahr einige Bucks bei Ebay damit verdient.
Was wir am Abend machen? Keine Ahnung?!? Ja klar kommen wir mit dir Abendessen, wir gehen in einen feinen Schuppen wo es Seafood gibt. Ach ja hab ich lust auf Garnelen und Schrimps von der feinen Art.
Also machten wir uns auf den Weg heim und sprangen gleich unter die Dusche damit wir um 7.30pm geruesstet sind um abgeholt zu werden.
Zeitgleich rief auch Ken an, das er nun da ist und er auf uns wartet. Er fuehrte uns in ein super wahnsins Restaurant: Bubba Gump Shrimps Co!
Oh mein Gott es war einfach koestlich und ich bekam einen Armreif aus Indien den er gefunden hat und die Bettina einen Ring.
Jeder bekam genau das was zu ihm steht. Er ist echt ein Freund geworden. Er bot uns auch gleich kurzer Hand an uns morgen Melrosplace und Rodeodrive zu zeigen. Oh ja da muessen wir uns ja um nix mehr sorgen. Das ist ja klasse.
Also dann see ya tomorrow.
Im Hostel angekommen, warten natuerlich schon wieder alle und wir konnten wieder mal gar nichts ins Bett gehen.
Es gab einfach so viel zu erzaehlen. Aber der Schlaf ruft den wir muessen morgen fit sein. Also rein in unser 30 Dormbettroom. Ich hab noch nie in einem Zimmer geschlafen mit so vielen Leuten zusammen aber es war eigentlich voll super.
Sind ja wie eine grosse Familie hier. :-)

Samstag, 02.08.2008
Wie immer in der frueh bin ich fuers Fruehstueck zustaendig da meine Puppe noch ein wenig laenger Schlaf braucht.
Aber Zeitgerecht als alles auf dem Tisch stand erschien sie auch schon am Tisch. Das wir immer nur das selbe essen macht uns nichts aus. Wir sind es ja schon gewohnt.
Ken holt uns puenktlich ab und aufgehts um alles zu sehen was es in LA wichtiges gibt. Und nach einer Shopping Tour am Marlosplace und nach einem wunderbaren Joghurt mit Fruechten fuhr er uns wieder nach Hause.
Wir verabschiedeten uns mit 1000mal Danke und einem grossen Hug.
Und nach einer Dusche und frischer Kleidung und meinen neuen roten Converse Schuhen machten wir uns auf in den Garten von unserem Hostel. Wo wir auch die Tage davor herumlungerten und so machen Wein und manches Bier tranken.
Es waren heute echt mal alle die uns wichtig waren versammelt.
Und keine Stunde spaeter sass ich auch schon in einem alten Van, wo der Keilriemen aufheulte wenn er startete.
Die Nacht ist warm heute und ich brauche auch keine Jacke! Ich genoss noch einige Stunden am Strand und listened the wave until the sun rised.

Sonntag, 03.08.08
Wir wollten heute wirklich nur mehr an den Strand und die letzten Stunden bis am Abend geniessen. Was fuer ein veruecktes Hostel, was fuer einen verrueckten Namen er hat, was fuer wunderbare Zeiten und was fuer eine Begegnung!!!
Das Herzklopfen is still there, wenn ich an das erlebte denke.
Und ich bin ueberzeugt, er ist immer und ueberall und in jedem Menschen. Aber mir hat er sich gezeigt und hat sein wahres Gesicht sehen lassen.
Und ich bin dankbar es empfangen zu haben.
Er weinte mit mir und ich spuerte, das er mich tatsaechlich liebt. Das ich nie wieder an ihm zweifeln soll. Das er mir verinnerlicht hat was ich hoeren wollte. Das er nicht einfach nur ein Name ist sondern das es IHN gibt.

Danke meine liebste Schwester!